Acer negundo Àureo-Variegatum`L.  Goldeschen-Ahorn 

NAMEN

 

 

SYSTEMATIK

 

 

 

HEIMAT

 

 

 

VERBREITUNG

 

 

 

 

LEBENSRAUM

Botanischer Name: Acer negundo Àureo-Variegatum` L.

Trivialnamen:         Goldeschen-Ahorn

 

Familie: Seifenbaumgewächse, Sapindaceae (früher Ahorngewächse, Aceraceae)

Gattung: Ahorne, Acer 

Art: Goldeschen-Ahorn, Acer negundo Àureo-Variegatum` L.

 

Im östlichen Nord-Amerika über Südosten bis in den Südwesten von Amerika ist die Art heimisch, der Eschen-Ahorn besitzt unter den nordamerikanischen Baum-Arten die weiteste natürliche Verbreitung

 

Der Eschen-Ahorn war eine der ersten nordamerikanischen Baumarten, welche 1688 in Europa eingeführt wurde.  Seitdem wurden mehr als 30 Sorten mit besonderen Blatt-merkmalen kultiviert.  Die Art, Acer negundo, verbreitet sich invasiv als sogenannter Neophyt invasiv.

 

Im natürlichen Verbreitungsgebiet an Gewässer- und Seeufern, in Deutschland auf Brachen, an Wegrändern, Bahndämmen,  Parkanlagen.

 


Verbreitungskarte Quelle: Wikimedia commons
Verbreitungskarte Quelle: Wikimedia commons

HABITUS

Raschwüchsiger Kleinbaum oder mehrstämmiger Großstrauch. Die Krone ist meistens unregelmäßig breit und oftmals abgeflacht. Der Kronenansatz liegt sehr niedrig. Die Höhe des Baumes schwankt je nach Standortfaktoren zwischen 7 bis 15 m, die Breite    zwischen 4 bis 6 m. 

STAMM/ASTWERK

Der Stamm ist krumm, leicht spannrückig und häufig mit Wasserschossen besetzt. Die Starkäste sind ausladend. Das feinere Astwerk an der Kronenperipherie hängt leicht über. Junge Triebe weisen große Internodien (Abstände zwischen einzelnen Blättern) auf.   

RINDE/BORKE

Die Rinde junger Zweige und Äste ist kahl und glatt, hellgrün, sonnenseits rötlich. In den ersten Jahren ist die Rinde mit einer weißlich, bläulichen Wachsauflage bereift und leicht netzförmig. Auf der Rinde finden sich hellbraune Lentizellen. Bei mehrjährigen Ästen entstehen aus den Blattnarben heraus, den Ast ringförmig umschließende, braune  Anschwellungen. Stamm  und ältere Äste besitzen eine gefelderte, graubraune, rissige  Netzborke.

KNOSPEN

BLÄTTER

Die Blätter sind ungleichmäßig 3-zählig gefiedert, wobei das mittlere Endblättchen deutlich größer als die Seitenblättchen ist. Die Blättchen sind eiförmig und 5 bis 10 cm lang. Der Blattrand ist unregelmäßig grob gezähnt. Der 5 bis 10 cm lange Blattstiel ist gerieft und sonnenseits rot gefärbt. Die Blattstiele umfassen mit ihrer Basis die Zeige um die Hälfte. An jungen Sprossen ist die Blattfarbe zunächst goldgelb mit zunehmenden Alter panaschieren die Blätter in goldgelb und grün. Der jeweilige Farbanteil zwischen goldgelb und grün ist sehr unterschiedlich und variiert auf jedem Blatt anders. Die Herbstfärbung wechselt von blassgelb bis braun.

BLÜTEN

Die Blüten sind zweihäusig verteilt und erscheinen an den Kurztrieben von März bis Mai noch vor dem Laubaustrieb in hängenden Trauben. Sie sind fünfzählig, ohne Kronblätter, der Fruchtknoten ist behaart. Die männlichen Blüten sind gelblich und besitzen am Ende der langen dünnen Staubblätter die leuchtend roten Antheren. Diese verleihen dem noch blattlosen Baum einen ganz besonderen rötlichen Zierwert. Weibliche Blüten sind in dünnen, hängenden Trauben angeordnet. Sie besitzen einen tief geschlitzten Kelch, einen behaarten Stempel mit 2 Narben-Ästen. Die Befruchtung erfolgt durch Windbestäubung.   

FRÜCHTE/SAMEN

Die hängenden Fruchtstände besitzen bis zu zehn paarig angeordnete Spaltfrüchte (geflügelte Nüsse) mit einer spitz- bis stumpfwinkeligen Anordnung. Sie reifen im September/Oktober und verbleiben als Wintersteher an den Zweigen. Die Flügel sind häutig, netzartig geadert und stehen im stumpfen Winkel zueinander. Der flügellose Teil enthält einen rötlichbraunen Samen. Oftmals enthält die Flügelnuss keinen Samen und ist taub. Die Flügelnüsse sind sogenannte Drehschraubenflieger und können je nach Windgeschwindigkeit eine Flugweite zwischen 30 und 120 m erreichen.