Acer japonicum `Aconitifolium´ Thunb.      Japanischer Fächer-Ahorn        

NAMEN

 

 

 

SYSTEMATIK

 

 

 

 

HEIMAT

 

VERBREITUNG

 

 

 

LEBENSRAUM

Botanischer Name:     Acer japonicum Áconitifolium´ Thunb.

Trivialnamen:              Japanischer Fächer-Ahorn,  Thunberg-Ahorn, Eisenhutblättriger                                        Ahorn, Japanischer Feuer-Ahorn, Tanzender Pfau 

 

Familie:     Seifenbaumgewächse, Sapindaceae, (früher Ahorngewächse,  Aceraceae)                      

Gattung:    Ahorne,  Acer

Art:            Japanischer Fächer-Ahorn,  Acer japonicum Áconitifolium`  Thun.

 

Nord-Japan

 

1784 wurde die Art von dem Arzt und Japan-Forscher Thunberg in seinem Werk Flora Japonica ausführlich beschrieben.

1844 von Philipp Franz von Siebold in die Niederlande eingeführt

 

Bergwälder,  Park- und Gartenanlagen


HABITUS

Der Habitus von Acer japonicum Àconitifolium´ ist in die Wuchs-Kategorie „Kleinbaum“ einzustufen. Mitunter gleicht er sogar eher einem Großstrauch als einem Baum. Auf einem kurzen Stamm befindet sich eine rundliche bis breit aufrechte Krone. Als ca. 4 Meter hohes Solitär-Gehölz kommt er an dem halb-schattigen Standort gut zur Geltung. Die vom kurzen Stamm schräg aufrecht wachsenden 6 Äste enden im Kronen-Bereich stark verzweigt und geben dem Baum ein bizarres, malerisches Aussehen. 

STAMM/ASTWERK

RINDE/BORKE

KNOSPEN

BLÄTTER

Es sind die sehr dekorativen Blätter, welche Ácer japonicum Áconitifolium´ zu einem Gehölz mit besonders hohen Zierwert machen. Die bis zur Basis tief gelappten Blätter erinnern in ihrer Form an die Blätter des Eisenhuts (Aconitum) und wurden dadurch zum Bestandteil des Namens. Die sommer-grünen Blätter sind gegenständig angeordnet und ca. 8 bis 14 cm breit. Die Anzahl der Lappen variiert zwischen 7 und 13, sie sind bis fast zum Blattstiel-Ansatz gelappt. Durch die unregelmäßig geschlitzten Abschnitte der Blattlappen bekommen die Blätter ein farnartiges Aussehen. Zu Beginn des Blatt-Austriebs sind die Blätter tiefgrün und in den Nervenwinkeln der Blattunterseite befinden sich winzige Haarbüschel. Mit der weiteren Blattentfaltung kommt es auch zu einer leichten Behaarung auf der Blattoberseite. Das besondere, dekorative Merkmal ist jedoch die phantastische Herbstfärbung. Das Farb-Spektrum wechselt von leuchtenden Scharlach-Tönen bis zu karmin- und purpurroten Farbtönen und hält lange bis in den Winter.

BLÜTEN

Die im April/Mai erscheinenden, lang gestielten Trugdolden sind schwach seidig behaart und besitzen bis zu 8 Einzelblüten. Diese sind 1 bis 1,5 cm groß, Die Kelchblätter sind purpurrot, die etwas kleineren Kronblätter sind rosa bis weißlich und umschließen die auffallend gelben Staubgefäße. Es besteht Einhäusigkeit, der Baum ist zwittrig, eingeschlechtlich. 

FRÜCHTE/SAMEN

Der Fruchtstand besteht aus einem Büschel von bis zu 8, seidig behaarten Spaltfrüchten (rötlich geflügelte Nüsschen). Diese stehen in einem stumpfen Winkel zueinander. Als sogenannter Drehschrauben-Flieger erfolgt die optimale Verbreitung durch den Wind.