Acer davidii Franch.    Davids Schlangenhaut-Ahorn        

NAMEN 

 

 

SYSTEMATIK

 

 

 

HEIMAT 

 

VERBREITUNG

 

 

 

LEBENSRAUM

 Botanischer Name:    Acer davidii Franch.

 Trivialnamen              Davids Schlangenhaut-Ahorn 

 

Familie:    Seifenbaumgewächse, Sapindaceae, früher Ahorngewächse,  Aceraceae, 

Gattung:   Ahorne,  Acer

Art:           Davids Schlangenhaut-Ahorn, Acer davidii Franch

 

Zentral-China in den Provinzen Yunnan, Hubei, Sichuan

 

1879 wurde der Baum von Charles Maries in den Westen eingeführt und zu Ehren des französischen Missionars Père Armand David benannt. In Park- und Gartenanlagen, Arboreten, botanischen Gärten

 

In Gebirgswäldern von 1500 m bis in Höhenlagen auf 3000 m vorkommend 

 


HABITUS

Der Habitus des zumeist mehr-stämmigen, breit gewachsenen Davids-Ahorn ist sehr variabel. Je nach Standort kann er eine Höhe von 13 bis 15 Meter erreichen. Der Kronenansatz ist niedrig,  die Form der Krone breit und kegelförmig, mit ausladenden und herabhängenden Zweigen.

STAMM/ASTWERK

Der Stamm hat nur eine geringe Höhe. Die vom Kronenansatz wachsenden Äste streben zunächst spitzwinklig nach oben. Mit zunehmenden Wachstum breiten sie sich leicht kegelförmig aus.    

RINDE/BORKE

An älteren, dicken Stämmen ist die Borke glatt. Die Farbe wechselt von graugrün, über hell- bis rötlichgrün. Durchzogen von weißen Längsstreifen ergibt sich ein sehr interessantes Rindenbild mit unterschiedlich vielen Farbabstufungen. Hinzu kommen quergestreifte, korkige Lentizellen. Mitunter ist auch eine lila-rote, Wachs ähnliche Bereifung der jüngeren Triebe zu beobachten. Die interessante Rindenzeichnung führte zu der Bezeichnung Schlangenhaut-Ahorn.  

KNOSPEN

BLÄTTER

Die Blätter sind eilänglich und ungelappt, lediglich an jungen Trieben kommen 3-lappige Blätter vor. Adulte Blätter sind stets ohne Basallappen. Die Blätter sind 8 bis 15 cm lang und in der Regel an der Blattbasis herzförmig ausgebildet. Weitere Merkmale sind: die eiförmig zugespitzte Blattspreite und die gezähnten Blattränder. Die Blätter sitzen mit bis zu 8 cm langen, roten Blattstielen meistens an den Kurz-Trieben. Der Blattaustrieb ist bronzefarben. Die Blattunterseite ist hellgrün, Oberseite dunkelgrün. Die Blattadern sind im Jugendstadium rostrot und behaart. Im Herbst setzt eine intensive gelbe bis rote Herbstfärbung ein, wobei ja nach Typ und Säuregrad des Bodens die Farbintensität beeinflusst wird.

BLÜTEN

Recht bald nach dem Blattaustrieb entwickeln sich im Mai an den kurzen Seitentrieben kleine, hellgrüne, schlanke, herabhängende Blütentrauben. An ihnen befinden sich kleine, radförmige, fünfzählige Einzelblüten. Zwittrige oder rein männliche Blütentypen kommen auf demselben Baum oder auch auf verschiedenen Bäumen vor. Die weiblichen Blütenstände sind stets größer und länger gestielt. Daraus entwickeln sich die zahlreichen Fruchtstände.  

FRÜCHTE/SAMEN

Die Spaltfrüchte sind bräunlich-gelb und 2,5 bis 2,8 cm lang. Sie stehen fast waagerecht auseinander  in einem stumpfen Winkel ab. Die Fruchtreife im Heimatstandort ist im September.            

Zweigstück mit Büscheln von Fruchtständen, von unten fotografiert, Foto HK.; Aufnahme-Datum: 30.04.2018
Zweigstück mit Büscheln von Fruchtständen, von unten fotografiert, Foto HK.; Aufnahme-Datum: 30.04.2018